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Allergologie

Allergologie

Eine Allergie ist eine fälschlicherweise überschießende Abwehrreaktion des Körpers auf von außen eindringende, normalerweise harmlose Auslöser.

Untersuchungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) haben ergeben, dass in Deutschland etwa 25% der Kinder und Jugendlichen und sogar ca. jeder dritte Erwachsene unter einer Allergie leidet.
Bei gewissen Allergieformen ist ein frühes Erkennen der Allergie wichtig, um nicht nur akute Beschwerden lindern zu können, sondern auch Spätfolgen wie chronische Nasenbeschwerden und die Entwicklung eines Asthma zu verhindern.

Leiden Sie häufig unter typischen Allergiesymptomen wie ständig verstopfte Nase, Fließschnupfen, Niesattacken und juckende Augen ?
Wir können durch gezielte Testung eine Allergie bei Ihnen erkennen und Ihnen mögliche Therapieoptionen aufzeigen.


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Diagnostik

  • Hauttest / Pricktest
  • Nasale Provokationstests
  • Blutuntersuchung / spezifische Antikörperbestimmung bei gezieltem Allergieverdacht
  • Spezielle Blutuntersuchung von ca. 300 Allergenen im Blut (sog. Macro Array, ALEX) bei gezieltem Verdacht oder als Ausschlusstest

Therapie

  • Hyposensibilisierung, sowohl mit Spritzen (SCIT) als auch mit Lutschtabletten (SLIT) möglich

FAQ

Was ist eine Allergie?

Eine Allergie ist eine fälschlicherweise überschießende Abwehrreaktion des Körpers auf von außen eindringende, normalerweise harmlose Auslöser.

Grundsätzlich gibt es zwei grundsätzliche Therapieoptionen:
  • Symptomatische Therapie z.B. durch anti-Allergika, Nasensprays und Augentropfen. Dies kontrolliert jedoch nur die auftretenden Symptome, ändert aber nichts an der zugrunde liegenden Allergie
  • Spezifische Immuntherapie („Hyposensibilisierung“) gegen die auslösenden Allergene. Hierbei wird der Körper im Laufe der Behandlung (i.d.R. über 3-5 Jahre) durch einen Gewöhnungseffekt an die allergieauslösenden Stoffe gewöhnt, so dass die allergische Reaktion im Laufe der Jahre immer schwächer ausfällt oder sogar ganz ausbleibt. Die Hyposensibilisierung ist die beste Therapiemöglichkeit, um das Auftreten von chronischen Beschwerden und die Entwicklung eines Asthmas zu verhindern.

Eine Hyposensibilisierung ist heute auf verschiedenen Wegen möglich.
Je nach Allergietyp und Alter des Patienten kann man eine Hyposensibilisierung durchführen mittels:

  • Spritzen (in der Arztpraxis)
  • Tropfen (werden zu Hause vom Patienten selber unter die Zunge getropft)
  • Lutschtabletten (zu Hause vom Patienten selbst eingenommen)

Häufige Allergien in Deutschland

Pollen sind Pflanzenteile, die v.a. durch den Wind verweht werden („Pollenflug“) und bei bis zu 25% der Bevölkerung in Deutschland zu mehr oder weniger stark ausgeprägten allergischen Symptomen wie z.B. Naselaufen, Niesen, Augenjucken führen („Heuschnupfen“). Je nach Wetterlage können die Pollen mehrere hundert Kilometer zurücklegen.
Häufig zeigen sich allergische Beschwerden bei Kontakt zu den Pollen der sog. Frühblüher (Birke, Hasel, Erle), sowie im weiteren Jahresverlauf zu den Gräser- und Getreidepollen.
Die Hochsaison für Pollenallergiker ist typischerweise Frühjahr und Sommer.
Eine Übersicht über die auftretenden Pollen im Jahresverlauf bieten die regionalen Pollenflugkalender (www.pollenflug.de) , die bei Ärzten, in den Apotheken und für jede Stadt auch online verfügbar sind.

Etwa 5-10% der Bevölkerung in Deutschland leidet unter Symptomen einer Hausstaubmilbenallergie.
Allergieauslösend wirkt insbesondere der Kot der Milben, die sich von den menschlichen Hautschuppen ernähren. Vor allem in warmen, feuchten Arealen wie z.B. der Matratze im Schlafzimmer sind die Milben anzutreffen. Das erklärt auch, warum Hausstaubmilbenallergiker oft vor allem im Laufe der Nacht und frühmorgens verstärkte Beschwerden zeigen.
Auch wenn die Hausstaubmilbenallergie das ganze Jahr eine Rolle spielt, so gilt vor allem der Winter / die Heizperiode als Hochsaison für die Symptome.
Zur Behandlung einer symptomatischen Hausstaubmilbenallergie sollten zuerst Maßnahmen getroffen werden, die den Kontakt mit den Milben reduzieren, z.B. Encasing der Matratze durch spezielle Überzüge, außerdem sollte das Bett täglich gut gelüftet werden.
Weiterhin gibt es aber auch die Möglichkeit der Hyposensibilisierung, welche sehr vielversprechend ist.

Tierhaarallergien sind in Deutschland relativ weit verbreitet und gehören zusammen mit Pollen-Allergien und Hausstaubmilben-Allergien zu den Top 3 der Allergien in Deutschland.
Häufige allergieauslösende Tierarten sind insbesondere Katzen und Meerschweinchen, seltener auch Hunde, Pferde und Kanarienvögel. Meistens besteht eine Allergie entweder gegen die Haare oder aber gegen die Hautschuppen, Federn oder den Speichel der Tiere.
Neben einer akuten Behandlung der allergischen Symptome kommt in seltenen Fällen auch eine spezifische Immuntherapie ist für die Behandlung von Tierhaarallergien in Frage. Die beste Strategie zur Symptombesserung bei Tierhaarallergien bleibt aber die Vermeidung des Kontakts mit der allergieauslösenden Tierart.

Leiden Sie häufig unter typischen Allergiesymptomen wie ständig verstopfte Nase, Fließschnupfen, Niesattacken und juckende Augen ? Wir können durch gezielte Testung auf der Haut, im Blut und durch Provokationstests eine Allergie bei Ihnen erkennen und Ihnen mögliche Therapieoptionen aufzeigen.


HNO-Praxis Kevenhörster
An der Kreuzkirche 1, 44623 Herne
Tel. 02323 -51391
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